Viele Versuche wurden in der Vergangenheit gemacht um Bangkok zu beschreiben. Die einen hassen es, die anderen lieben es. Mag sein, daß Hassliebe der beste Weg ist, Krung Thep wie die Thais es nennen, entgegen zu treten. Die Stadt ist ein Schmelztiegel in dem alle Ethnien Thailands und noch viele Menschen aus Asien aber auch der ganzen Welt zusammentreffen. Chinesen und Inder halten das Geschäftsleben in Gang. Menschen aus dem Isaan, aus Laos und Myanmar leisten die harte Arbeit um die Stadt auf- und umzubauen, am Leben zu erhalten - fast rund um die Uhr. Malaysier, Araber, Russen, Amerikaner, Europäer aber auch viele Schwarzafrikaner kommen in die Stadt der Engel um Urlaub zu machen, einzukaufen aber vor allem um Geschäfte zu machen. Hochmoderne Verkehrsmittel wie Skytrain und Metro treffen auf uralte Busse, TukTuks und ein Heer von Taxis die die Stadt rund um die Uhr versorgen aber auch zum Verkehrskollaps treiben.
Bangkok ist auf den ersten Blick keine schöne Stadt. Ein großer Teil der Menschen ist arm und auch wer eine feste Anstellung hat, muß bei geringem Einkommen mit hohen Preisen für Mieten und Lebensmittel kämpfen. Trotzdem fasziniert die Stadt mit den vielen Namen, denn sie wirkt fast neimals trist, zeigt immer Lebensmut und Farbe. Noch in später Nacht um ein Uhr warten am Straßenrand vor den großen Appartmenthäusern Verkäufer redend und lachend Obst- und Essensstände auf ihre Kunden und um fünf Uhr morgens beginnt das Ritual des Frühstücks im Freien erneut mit Ständen, die von der Suppe über Reis bis hin zu gegrilltem anbieten, was das thailändische Herz begehrt. Ein paar Meter weiter bereitet ein Blumenladen seine Auslage vor. Kränze, Ketten und Gestecke für den Tempel - üppige Sträuße für Hotel und Appartmentzimmer, für Büros und Privathäuser.
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