patternDie Wiege der asiatischen Kultur…pattern



(04.10.2010) Nur rund 35 Jahre ist es her, dass die laotische Provinz Xiengkhuang der westlichen Welt nur aus den amerikanischen Militaerberichten bekannt war. Im Gebiet der wirtschaftlich zu jener Zeit voellig unbedeutenden Provinz spielten sich seit den fuenfziger Jahren immer wieder blutige Konflikte ab die in den letzten Jahren des Vietnamkriegs zu den heftigsten Bombardements aller Zeiten eskalierten. Eine Gruppe von Tuebinger und Trierer Geographen ist es nun, die dieses abgelegene Fleckchen Erde wieder an seinen verdienten Platz der Weltgeschichte zu befoerdern verstanden haben.

 

Es mussten wohl Generalisten der Natur und Sozialwissenschaften sein, denen es gelang eigentlich offensichtliche Faeden zu dem Netz zu verweben welches Geschichte ausmacht. Im Hochland von Xiengkhuang befindet sich aller Wahrscheinlichkeit nach eine der Wiegen der asiatischen wenn nicht gar der menschlichen Kultur. Die Plaine des Jarres, mittlerweile erneut in den Fokus der Geostrategen gerueckt hat eine weit aeltere Bedeutung als dies den laotischen Minenkonzessionaeren bewusst sein duerfte.

 

Doch ganz von Anfang an: im Hochland der annamnesischen Kordilliere befindet sich das Hochland von Xiengkhuang mit seiner Provinzhauptstadt Phonsavan. Ein kahles, nichtssagendes zugiges Tal im Zentrum Suedostasiens zwischen den ewig streitenden Geschwistern Thailand, Vietnam und China. Vor nunmehr fast 80 Jahren berichtete eine franzoesische Archaeologin namens Madeleine Collani ueber merkwuerdige Ansammlungen von Steinkruegen – und in den folgenden Jahren sprach die Welt nunmehr nur noch ueber das Raetsel der Plain of Jars.

 

Bis vermutlich zu dem Tag an dem die Geographen Hans Lipp und Tillmann Otto die Region aus der Sicht ihrer Wissenschaft unter die Lupe zu nehmen begannen...

patternTourimuszahlen 2010 in Thailandpattern



(30.09.2010) Folgt man aktuellen Presseberichten, so sieht sich die thailaendische Tourismusbehoerde vom mangelnden Anstieg der Touristenzahlen entaeuscht. Dies Entaeuschung ist nachvollziehbar, nicht aber die nun folgende Aktivitaet der Herrschenden. Kein einigermassen serioeser Tourismuswissenschaftler oder Marktforscher kann erwarten, dass sich die Gaeste mit Begeisterung in das Land des Laechelns begeben um die Shopping Malls in Bangkok oder die Straende des Suedens und Ostens zu bevoelkern. Rein wirtschaftlich gesehen steht der Bath gegenueber den meisten westlichen Waehrungen unverhaeltnismaessig hoch. Die recht drastische (und realistische) Berichterstattung ueber die Geschehnisse vom Jahresbeginn hat in den meisten Koepfen Spurenhinterlassen und nicht einmal renitente Bildzeitungskonsumenten konnten dem entgehen, was eine Regierung da Ihrem Volk angetan hat. In einer modernen Welt macht es sich nicht gut, einmal eben dutzende Demonstranten unter dem Blick von hunderten internationaler Fernsehkameras zu erschiessen. Dass nebenher noch einige Journalisten ums Leben kamen hat die Popularitaet der durch die Regierung getroffenen Massnahmen bei der Weltoeffentlichkeit nicht wirklich erhoeht.

 

Sollten sich die Verantwortlichen des Landes nun ueber die Folgen wundern so kann man nur bedauern dass sie selbige nicht in der gleichen Form spueren wie dies den Menschen an der touristischen „Front“ ergeht. Seit November 2008 freuen wir uns jedes Jahr, wenn wir das Stammpersonal unserer Hotels wieder sehen.

 

Die Schlussfolgerung von einem Interviewpartner getroffenen Aussage sollte fuer die Verantwortlichen der TAT sollte eigentlich selbstverstaendlich sein: „..Gaeste kommen ungern in ein Land in dem sie von prominenten Personen ueber mehrere Wochen gefangengehalten werden. Das Gefuehl bei einem weiteren Besuch vorsichtig sein zu muessen verstaerkt sich, wenn diese prominenten Personen anschliessend von der Regierung hoffiert werden...“. Zum Fanal werden solche Vorkommnisse jedoch vor allem in den Augen derer, die nicht das Glueck haben, den normalen Thailaender von der Strasse oder der Rezeption zu kennen und nicht die Qual derer nachvollziehen koennen, die die traditionelle Gastfreundschaft ihres Landes durch einige egoistische und auf ihre Pfruende bedachten Politiker mit Fuessen getreten zu sehen.      

 

Geht man weiter davon aus, dass die Vom Premierminister angestrebten Qualiaetstouristen meist ueber den Intellekt verfuegen um zu erkennen, dass sie in der Anschauung der sogenannten Eliten des Landes als lediglich Melkkuehe gesehen werden, die kommen, zahlen, schweigen und gehen sollten, so ist es fuer qualifizierte Beobachter schon verwunderlich, dass die TAT von einem geringeren Wachstum und nicht von einem dramatischen Einbruch bei den Gaestezahlen spricht...

patternWas bisher geschah...?pattern



(12.09.08) Ein Blick in die Vergangenheit kann nicht schaden.

 

Wollen Sie ein wenig mehr über die Geschichte von Geschehnissen zwischen Südostasien und Europa lesen so kommen Sie doch bitte mit in unser Archiv...